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Entkriminalsiert Kalifornien endgültig?
Kurz vor der Abstimmung über eine komplette Legalisierung am 2. November diesen Jahres, hat das kalifornische Unterhaus, die "California State Assembly" ein Gesetz verabschiedet, das den Besitz von weniger als einer Unze (28,5 Gramm) Cannabis von einer geringfügigen Straftat zu einer Ordnungswidrigkeit umgestuft.
Das heißt, dass es zukünftig nur noch einen Strafzettel für den Besitz der dortigen "Geringen Menge" gibt, eine Strafanzeige und das bisher notwendige darauffolgende Procedere (Gerichtsverhandlung, Anlegen einer Akte usw.) entfallen.
Nachdem im Juni das Oberhaus, der Senat von Kalifornien, das Gesetz bereits durchgewunken hatte, wird es nun Gouverneur Arnold Schwarzenegger vorgelegt, der jetzt mit seiner Unterschrift über ein Inkrafttreten entscheidet.
Dortmund - Wissenschafter aus Dortmund haben Bakterien genetisch so manipuliert, dass sie den Hauptwirkstoff von Cannabispflanzen, THC, produzieren. Ziel sei es, das THC für medizinische Zwecke zu nutzen. Die Herstellung sei im Vergleich zu den zur Zeit in Deutschland zulässigen Herstellungsverfahren vergleichsweise unaufwendig und damit günstiger, berichtete Oliver Kayser von der Technischen Universität Dortmund laut der österreichischen Tageszeitung "Der Standart". Ob es günstiger als Homegrown ist, ist bisher nicht bekannt, ich bezweifeln das.
Nur 40% sind dafür, die bisherige harte Linie gegen Kiffer fortzusetzen oder sogar zu verschärfen.
19% wollen Cannabis sogar "wie bei Alkohol und Tabak vollständig staatlich regulieren und besteuern; mit Verkauf an Erwachsene in speziellen Fachgeschäften".
DHV-Anzeige: Die schlimmste Nebenwirkung ist die Strafverfolgung30% wollen den Besitz kleiner Cannabismengen zum Eigenkonsum weniger hart bestrafen, z.B. indem Cannabisbesitz, ähnlich wie Falschparken, als Ordnungswidrigkeit per Bußgeld, aber ohne Strafverfahren geahndet wird.